Modellgussprothesen

Herausnehmbarer Zahnersatz

Modellgussprothesen – funktionelle, langlebige Teilprothesen mit stabilem Metallgerüst

Modellgussprothesen sind eine bewährte und zugleich moderne Versorgungsform im herausnehmbaren Zahnersatz. Sie bieten hohe Stabilität, gute Kraftverteilung und ein zuverlässiges Tragegefühl – ideal für Patientinnen und Patienten mit teilweisem Zahnverlust. Das Metallgerüst ermöglicht einen schlanken, belastbaren Aufbau, der funktionell wie hygienisch überzeugt.

Zahntechnikerin bearbeitet ein filigranes Metallgerüst für eine Teilprothese mit einem rotierenden Werkzeug.

Stabiles Gerüstdesign für funktionelle Alltagseignung

Der Modellguss basiert auf einem metallischen Grundgerüst, das passgenau an die Restbezahnung angepasst wird. Klassische Klammerkonstruktionen dienen als Halte- und Stützelemente, die Kaubelastungen definieren und eine gleichmäßige Kraftübertragung ermöglichen.
Durch CAD-gestützte Gestaltung lassen sich Retentionselemente, Auflagen und Verbinder optimal in die vorhandene Zahn- und Kieferstruktur integrieren. Das Ergebnis ist eine Teilprothese mit hoher Funktionalität und guter Mundverträglichkeit.

Materialoptionen für Stabilität, Komfort und Biokompatibilität

Traditionell wird die Modellgussprothese aus Nichtedelmetall gefertigt – aufgrund seiner hohen Festigkeit, Bruchstabilität und langen Lebensdauer.
Für Patienten mit Metallunverträglichkeitsrisiko oder dem Wunsch nach leichteren Konstruktionen steht PEEK als metallfreie Alternative zur Verfügung. Dieser Hochleistungskunststoff ist formstabil, sehr leicht und weist eine angenehme Temperaturneutralität auf.
Die Zähne und Verblendungen werden aus hochwertigen Kunststoffen gefertigt, die Ästhetik und Alltagstauglichkeit kombinieren.

Computermonitor zeigt digitales 3D-Modell einer Modellgussprothese im Kieferbereich.

Reparatur- und Erweiterungsoptionen für Langzeitversorgungen

Modellgussprothesen bieten den Vorteil, dass sie gut repariert, erweitert oder unterfüttert werden können. Bei einer Veränderung der Zahnsituation lassen sich zusätzliche Verbindungselemente integrieren, ohne dass eine komplette Neuanfertigung nötig wird.
Auch bei Brüchen, gelockerten Klammern oder notwendigen Anpassungen an neue okklusale Bedingungen ermöglichen digitale Fertigungsdaten und modulare Gestaltungsoptionen eine genaue und zeitnahe Überarbeitung.

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Stefan Tröster
Zahntechnikermeister und Geschäftsführer