Implantatkronen & -brücken

Implantatprothetik

Implantatkronen & -brücken – funktionelle Versorgung mit stabilen, ästhetischen Suprakonstruktionen

Implantatgetragene Kronen und Brücken bieten eine langlebige Lösung zur Wiederherstellung von Kaufunktion und Ästhetik nach Zahnverlust. Durch eine individuelle, digital unterstützte Konstruktion werden Form, Okklusion und Emergenzprofil exakt auf das eingesetzte Implantatsystem abgestimmt. Das Ergebnis sind belastbare, gewebefreundliche Versorgungen, die sich harmonisch in die vorhandene Zahnreihe einfügen.

Hände bemalen mit einem Pinsel einen Zahnersatz.

Konstruktive Auslegung für Stabilität, Ästhetik und Hygienefähigkeit

Die Gestaltung erfolgt implantatspezifisch und berücksichtigt sowohl biomechanische als auch ästhetische Parameter. Besonders relevant sind Wandstärken, Gerüstdesign und die korrekte Ausrichtung auf die Implantatachse, um Hebelwirkungen zu minimieren und eine gleichmäßige Kraftverteilung zu gewährleisten.

Für den zervikalen Bereich wird das Emergenzprofil so modelliert, dass Weichgewebestrukturen unterstützt und Reinigungszugänge gewährleistet bleiben. Die Okklusionsgestaltung orientiert sich an funktionellen Bewegungsmustern – ideal bei parafunktionellen Patienten oder komplexen Ausgangssituationen.

Werkstoffe für implantatgetragene Einzel- und Brückenversorgungen

Implantatkronen und -brücken werden abhängig von Indikation, Belastung und ästhetischer Anforderung aus unterschiedlichen Materialien gefertigt.

Zirkonoxid bietet hohe Festigkeit und eignet sich besonders für Seitenzahnrekonstruktionen und größere Spannweiten. Glaskeramik ist im sichtbaren Bereich eine bevorzugte Option, wenn Lichtdynamik und natürliche Farbharmonie im Vordergrund stehen. Bei komplexen okklusalen Belastungen können Gerüstverstärkungen oder mehrschichtige Konstruktionen sinnvoll sein.

CAD/CAM-gefertigte Abutments für optimale Emergenzprofile und implantatgetragene Restaurationsformen.
Glaskeramik überzeugt durch Lichtdurchlässigkeit und eine sehr natürliche Zahnfarbe.
Zirkon vereint hohe Stabilität mit natürlicher Ästhetik und ist vollständig metallfrei.
Zwei Hände halten ein zahnmedizinisches Modell im Artikulator, das den Ober- und Unterkiefer mit detailgetreuen Zahnabdrücken zeigt.

Individuelle Anpassung an funktionelle Anforderungen

Neben der Materialwahl spielt die patientenspezifische Funktionsdiagnostik eine wesentliche Rolle. Implantatkronen und -brücken können anhand digitaler Kieferrelationsdaten, funktioneller Bewegungsanalysen oder klassischer Registrate so gestaltet werden, dass sie sich optimal in die Gesamtokklusion integrieren. Dies reduziert Einschleifmaßnahmen und unterstützt das Langzeitverhalten der Versorgung.

So entsteht implantatgetragener Zahnersatz, der funktionell stabil, ästhetisch überzeugend und für die Patienten im Alltag komfortabel ist.

Wissen für Zahnärzte & Patienten

Aktuelles aus der Zahntechnik

Portrait Stefan Tröster
Ihr Ansprechpartner
Stefan Tröster
Zahntechnikermeister und Geschäftsführer